Eine kurze Autobiografie, die sich vom Stil leicht lesen lässt, deren Thematik aber berührt.

Deutsche Hebammen Zeitschrift

Rezensionen des Buches, Interviews mit der Autorin




Rezension in Calimera 6/2010

Innige Momente

Maria (42) genießt ihre Rolle als Mama, vielleicht um einiges bewusster als manche „Problemlos-Mutter“, wie sie die Frauen nennt, die „einfach so“ schwanger werden. Aufgrund einer fortgeschrittenen Endometriose war es für sie schwierig schwanger zu werden. Nach zwei In-Vitro-Fertilisationen und einer naturheilkundlichen Therapie klappte es dann aber doch. Und nicht nur einmal. Inzwischen haben Maria und ihr Mann Klaus (41) drei Töchter. „Es gibt sehr innige Momente zwischen mir und meinen Kindern“, sagt sie heute, „in denen ich ganz bewusst genießen kann, dass dieses schwierige Kapitel meines Lebens einen positiven Abschluss gefunden hat.“

Allen betroffenen Paaren rät sie, sich von niemandem zu sehr unter Druck setzen zu lassen, immer auch auf das eigene Gefühl zu hören und für verschiedene Therapien offen zu sein. Ihre Erfahrungen hat Maria Hechensteiner in einem Buch verarbeitet, das jetzt neu erscheint.

Orchideenblüten – Mein Weg zum Wunschkind
ISBN: 978-88-6069-005-0. 19 Euro




Rezension in Deutsche Hebammen Zeitschrift 5/2004

Orchideenblüten

„Orchideenblüten, mein Weg zum Wunschkind“ erzählt aus dem Leben von Maria Hechensteiner, die mit 31 Jahren versuchte schwanger zu werden. Wir begleiten sie durch die (Verdachts-)Diagnosen Prolaktinmangel, Ovarialzyste, Eierstockkrebs und Endometriose. Sie berichtet von ihren Operationen und IVF-Versuchen und gewährt uns dabei Einblicke in ihre Gefühlswelt. Besonders eindrucksvoll schildert sie immer wieder das Arzt-Patientinnen-Verhältnis. Ihr begegnen sehr einfühlsame Ärzte, zum Teil mit naturheilkundlichem Wissen, aber auch „schwarze Schafe“. Hier kommt die Problematik des Kommunikationsmangels und der Taktlosigkeit medizinischen Personals Patienten gegenüber sehr deutlich rüber.

Als Maria Hechensteiner mit dem Schreiben des Buches begann, wusste sie selbst noch nicht, wie es ausgehen würde. Doch schon auf der Rückseite wird dem Leser von dem Happy End (inzwischen glückliche Mutter einer gesunden Tochter) berichtet. Das Buch soll Mut machen, die Medizin hinterfragen und auf Wunder hoffen zu dürfen. Eine kurze Autobiografie, die sich vom Stil leicht lesen lässt, deren Thematik aber berührt.

Bettina Seipel




Rezension in Blickpunkt 01/04, der Vereinszeitung von Wunschkind e.V.

Orchideenblüten - Mein Weg zum Wunschkind

Wunder geschehen - dass man darauf hoffen, aber sich nicht verlassen kann, erfährt man in Orchideenblüten. Maria Hechensteiner, die an Endometriose leidet, beschreibt ihren Weg zum Wunschkind. Sie schreibt, wie aus der anfänglichen Verzweiflung ein unstillbarer Tatendrang entsteht, endlich selbst etwas zu tun. Egal ob Homöopathie, Fußreflexzonenmassage, Darmreinigung, „das Ersatzkind Alice“ oder eine Märchentherapie - alles hat sie versucht - und: ihr hat es geholfen. Ihre Tochter Sidonie Caroline wurde am 01.12.2002 geboren. Ein Mutmacherbuch einer bewundernswerten Frau, die es geschafft hat, trotz aller Schmerzen und Rückschläge stark zu bleiben und an ihrem Wunsch festzuhalten. Und sie hat es geschafft! Herzlichen Glückwunsch!!

Elina Voigthaus




Rezension in frauen info donne ëres 02/2005 des Landesbeirats für Chancengleichheit in Südtirol

Orchideenblüten

Maria Hechensteiner ist 31, als sie und ihr Mann sich ein Kind wünschen. Doch bald stellt sich heraus, dass die Ärzte ein Kind auf natürlichem Wege für unwahrscheinlich halten. Denn Maria Hechensteiner leidet an Endometriose, einem weit verbreiteten Frauenleiden, bei dem sich die Gebärmutterschleimhaut während des Menstruationszyklus außerhalb der Gebärmutter bildet. Sogar der Verdacht auf Krebs besteht.

Von da an beginnt ein schmerzvoller Weg, den Maria Hechensteiner Station für Station nachzeichnet. Als sie das Tagebuch beginnt, weiß sie noch nicht, welches Ende das alles nehmen wird, die Prozedur der künstlichen Befruchtung, die sie nach zwei gescheiterten Versuchen aufgibt, und all die althergebrachten Methoden und die neuen Mittel, die sie am eigenen Leib austestet, nach dem Motto: Nützt es nichts, schadet es nichts. Während sie mit Homöopathie und einer Märchentherapie, Fußreflexzonenmassage und ausgedehnten Spaziergängen mit ihrem "Ersatzkind Alice", einem kleinen Hund, versucht, wieder Klarheit in ihr Leben zu bringen, geschieht das Unerwartete. Ärzte würden es ein Wunder nennen: Sie ist schwanger. Am 1. Dezember 2002 wird ihre Tochter Sidonie Caroline geboren. Von da an wird aus dem, was mit der Angst vor Krebs und Kinderlosigkeit begann, ein "Mutmacher-Tagebuch für ungewollt kinderlose Frauen", wie sie es nennt.

Maria Hechensteiner schrieb sich aus ihrer anfänglichen Verzweiflung heraus in ein ungewisses Ende hinein. Doch ist es in Wahrheit weniger das Happyend, das dieses Buch zu einem Mutmacherbuch macht. Vielmehr ist es die Offenheit der Autorin und dass sie nicht aufgibt.

Ihre Botschaft ist einfach: Lass dich nicht zum Spielball anderer machen, lautet sie. Erst wenn du dein Leben in die eigenen Hände nimmst, hat es eine Chance, sich zu entwickeln. Was dieses Buch von vielen anderen "Mutmacherbüchern" unterscheidet, die den Markt überschwemmen, ist sein Tonfall: Hier predigt niemand Wasser, nachdem er Wein gekostet hat, sondern die Leser begleiten die Autorin bei dem Abenteuer, das sich Leben nennt und dessen Ausgang - immer - ungewiss ist.




Die neue Südtiroler Tageszeitung 8./9. Mai 2004

Ungewollt kinderlos: Hilfe für Betroffene

Die Eppanerin Maria Hechensteiner über ihr Kinderwunschbuch, die Probleme kinderloser Paare und ihre kritische Einstellung zum Gesetz zur künstlichen Befruchtung.

TAGESZEITUNG: Vor ein paar Monaten ist ein Buch von Ihnen über Ihren Weg zum Wunschkind erschienen. Aus welchem Grund haben Sie es geschrieben?

MARIA HECHENSTEINER: Immer mehr Paare haben heutzutage Schwierigkeiten, Kinder zu bekommen, und wenden sich daraufhin an die Fortpflanzungsmedizin. Die Kinderwunschbehandlungen sind aber mit großem psychischen und physischen Stress verbunden, vor allem, wenn sie fehlschlagen, was oft genug der Fall ist. Viele Betroffene fühlen sich in dieser Situation allein gelassen. Da dieses Problem immer noch ein Tabu ist, finden sie - gewollt oder ungewollt - in ihrer Umgebung keine Hilfe. Mein Buch wendet sich an diese Menschen. Ein Einzelschicksal kann ihnen in ihrer Situation vielleicht besser helfen als medizinische Erklärungen und gut gemeinte Ratschläge.

Das Einzelschicksal ist in diesem Fall Ihres. Braucht es nicht viel Mut, um mit einer so persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen?

Es war für mich nicht leicht, mit diesem Buch, das auch sehr intime Passagen enthält, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hätte es auch unter einem Pseudonym veröffentlichen können, aber dann hätte auch ich mich dem Tabu gebeugt, das ich eigentlich brechen will. Zudem haben mich sehr gebildete Menschen, wie ein österreichischer Facharzt und Universitätsprofessor, dazu ermutigt, meine Geschichte zu veröffentlichen. Die Reaktionen, die ich bekommen habe, waren übrigens durchwegs positiv. Auch Frauen mit Kindern und andere Nicht-Betroffene versicherten mir, dass sie das Buch regelrecht verschlungen hätten. Es geht darin nämlich auch um Frauengesundheit und Naturheilkunde im Allgemeinen.

Das Besondere an Ihrer Geschichte ist, dass Sie trotz Ihrer Schwierigkeiten schließlich auf ganz natürliche Weise schwanger wurden.

Ich leide an Endometriose. Diese Krankheit verursacht schmerzhafte Entzündungen und Verwachsungen im Unterleib und kann zu Unfruchtbarkeit führen. Es muss allerdings nicht so sein. In meinem speziellen Fall wurde mir nach einer Operation und der Diagnose „Endometriose“ gleich zu künstlicher Befruchtung geraten. Als diese erfolglos blieb, brauchte ich dringend eine Pause. In dieser Pause stellte sich das Wunschkind ein. Meiner Meinung nach sollten die Ärzte nicht zu schnell zu künstlicher Befruchtung raten. Die Belastungen sind nämlich sehr groß und wären in meinem Fall gar nicht nötig gewesen.

Sie haben Ihr Buch nicht in einem Südtiroler, sondern in einem deutschen Verlag herausgebracht. Warum?

Mein Buch ist im Würzburger Diametric Verlag erschienen, der sich auf Frauenforschung und Frauengesundheit spezialisiert hat. Zudem ist die Problematik „ungewollt kinderlos“ ja nicht regional begrenzt. Ich freue mich, dass ich mit meinem Buch betroffene Frauen im ganzen deutschen Sprachraum erreichen kann.

Im Zusammenhang mit dem Gesetz zur künstlichen Befruchtung haben Sie in Südtirol als Erste öffentlich auf dessen frauenfeindliche Aspekte hingewiesen.

Es war mir ein Anliegen, die frauenfeindliche Seite dieses Gesetzes aufzuzeigen, und ich freue mich, dass meine Argumentation auch von Fachleuten übernommen wurde. Wenn die Anzahl der einzupflanzenden Embryonen beschränkt wird, die lebensfähigen nicht von den lebensunfähigen selektiert und die Embryonen auch nicht eingefroren werden dürfen, dann heißt das in einfachen Worten, dass die betroffenen Frauen sich öfter als bisher den Belastungen der künstlichen Befruchtung aussetzen müssen. Das ist gesundheitsgefährdend und damit frauenfeindlich.

Sie beschränken sich bei Ihrem Engagement nicht nur auf das Verfassen eines Buches, sondern halten auch Vorträge?

Vor einem Monat habe ich in Deutschland auf Einladung der Deutschen Endometriose-Vereinigung einen Vortrag gehalten. Im Herbst sind Buchvorstellungen in Österreich geplant. Und am 22. Mai werde ich im Haus der Familie am Ritten zusammen mit einer Ärztin ein Seminar für ungewollt kinderlose Frauen und Männer abhalten. Ich hoffe, dass sich viele Betroffene anmelden.

Wie geht es Ihnen zur Zeit gesundheitlich?

Endometriose ist eine Krankheit, die große Beschwerden hervorrufen kann, vor allem während der Menstruation. Zur Zeit geht es mir recht gut. Sollten die Beschwerden aber wieder zunehmen, werde ich mich wohl wieder einer Operation unterziehen müssen.

Interview: Hanna Lausch




Sonntagsgespräch in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“ vom 4./5. Juni 2005

„Der Kinderwunsch wird plötzlich übermächtig“

Die künstliche Befruchtung und der steinige Weg zu einem Wunschkind. Die Eppanerin Maria Hechensteiner erzählt ihre Geschichte: erfolglose In-vitro-Fertilisation, Sehnsuch nach einem eigenen Kind, Naturheilkunde, politische Schlammschlachten und das anstehende Referendum.

Tageszeitung: Italien diskutiert über die künstliche Befruchtung. Was geht in Ihrem Kopf vor, wenn Sie die unterschiedlichsten Argumente hören? Die Kirche ruft zum Referendumsboykott auf, Frauenorganisationen wehren sich, Politiker winden sich ...

Maria Hechensteiner: Ich verfolge die Diskussion schon lange und als ehemalige Betroffene ist meine Haltung natürlich nicht neutral. Ich bewerte das Gesetz aus der Sicht der Kinderwunschpaare und da hat es viele negative Seiten. Allerdings wird die ganze Thematik auch politisch missbraucht. Die derzeitige Schlammschlacht ist nichts anderes als ein vorgezogener Parlamentswahlkampf. Und die Kirche versucht ebenfalls, Einfluss zu gewinnen. Um die künstliche Befruchtung und vor allem um die Betroffenen geht es schon lange nicht mehr.

Auf natürlichem Weg war es für Sie nicht möglich, ein Kind zu bekommen. 2001 haben Sie sich künstlich befruchten lassen, wie haben Sie die Zeit der Entscheidung erlebt?

In meinem Fall war es nicht unmöglich, aber nach ärztlicher Einschätzung sehr unwahrscheinlich. Daher wurde mir die künstliche Befruchtung empfohlen. Ich leide nämlich an Endometriose, die oft Grund für Unfruchtbarkeit ist. Aufgrund dieser Empfehlung habe ich zweimal eine In-vitro-Fertilisation gemacht. Die Entscheidung dazu war nicht leicht, mein Mann und ich haben viel diskutiert, ich war hin- und hergerissen, aber schließlich haben wir uns dazu entschlossen.

Wie wichtig war es für Sie und Ihren Mann, ein eigenes Kind zu bekommen?

Eine gute Frage, denn sie hilft, die Kinderwunschpaare besser zu verstehen. Lange Zeit war für mich ein eigenes Kind überhaupt nicht wichtig. Aber damals habe ich mir auch noch kein Kind gewünscht. Wenn sich ein Paar aber entschließt, ein Kind zu bekommen, und es treten unerwartete Schwierigkeiten auf, wird der Kinderwunsch plötzlich sehr stark, übermächtig. Kein Kind bekommen zu können, bedeutet für viele Betroffene, in einem ganz wichtigen Punkt des Lebens zu versagen. Da kommt eine große Traurigkeit auf und die Sehnsucht nach einem Kind wird immer größer.

Die Hormontherapie ist eine große Belastung für jede Frau. Würden Sie Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch trotzdem zur künstlichen Befruchtung raten?

Da muss ich zuerst meine eigene Geschichte fertig erzählen. Nachdem die In-vitro-Fertilisation bei mir erfolglos war, beschäftigte ich mich intensiv mit Naturheilkunde und nur sechs Monate später wurde ich auf natürliche Weise schwanger! Dieses Happy End hat mich bewogen, über meine Geschichte ein Buch zu schreiben und es ein "Mutmacher-Tagebuch für ungewollt kinderlose Frauen" zu nennen. Aufgrund meiner Erfahrung, die bei weitem kein Einzelfall ist, würde ich jedem Kinderwunschpaar raten, es zuerst mit Naturheilkunde zu versuchen und erst, wenn diese nichts nützt, auf künstliche Befruchtung umzusteigen. Es sei denn, es liegen schwere organische Schäden vor, z.B. fehlende Eileiter bei der Frau, dann hat die Naturheilkunde allein keinen Sinn. Aber solche Schäden sind ja eher selten.

Was bringt das aktuelle Befruchtungsgesetz? Wie viel schwieriger ist das Kinderkriegen seit Februar 2004?

Es ist schwieriger, weil jetzt nur mehr drei Eizellen befruchtet werden dürfen. Klappt die Befruchtung nicht oder nur schlecht, gibt es kaum Chancen auf eine Schwangerschaft. Vorher konnten mehr Eizellen befruchtet werden und die, die sich am besten entwickelten, wurden wieder eingepflanzt. Auch dürfen jetzt keine Embryonen mehr eingefroren werden. Das bedeutet immer wieder Da Capo, wenn es nicht klappt. Und es klappt oft nicht: Pro Versuch kommen nur zirka 15 Prozent der Paare zu ihrem Wunschkind.

Sie selbst standen dem Thema "künstliche Befruchtung" anfangs ablehnend gegenüber. Warum?

Die meisten Menschen, die keine Fruchtbarkeitsprobleme haben oder zu haben glauben, lehnen die künstliche Befruchtung für sich ab. Sie ist aufwendig und belastend und man denkt sich: Das alles für ein Kind? Nein danke! Wenn man aber selbst in dieser Situation ist, ändert sich die Sichtweise sehr schnell. Daher sind die Prozeduren und Belastungen, denen sich Kinderwunschpaare unterziehen, für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar.

Kommt eine zweite künstliche Befruchtung für Sie in Frage? Würden Sie dafür ins Ausland gehen, wo die Gesetze weniger rigide sind?

Für mich kommt die künstliche Befruchtung nicht mehr in Frage, da ich ja auf natürliche Weise schwanger werden kann. Ins Ausland zu gehen, ist auch eine finanzielle Frage. In Italien sind etwa vier bis sechs Versuche kostenlos. Im Ausland ist natürlich zu zahlen und die Preise gehen von 3.500 Euro pro Versuch aufwärts. Das Ausland ist vor allem für jene Paare interessant, die auf eine Samen- oder Eizellspende angewiesen sind. Anderen Paaren würde ich eher abraten zu gehen. So großartig sind die Erfolge dort auch wieder nicht.

Gehen Sie am nächsten Wochenende zum Referendum? Wie werden Sie stimmen?

Ich halte die Teilnahme an einem Referendum - egal, welches - für eine demokratische Pflicht und gehe daher selbstverständlich hin. Ich werde bei der Frage 1 mit Nein und bei den anderen drei Fragen mit Ja stimmen.

Hat Ihre persönliche Erfahrung großen Einfluss auf Ihr Abstimmungsverhalten?

Natürlich. Ich stimme aus der Sicht einer ehemaligen Betroffenen und so, wie ich es für Kinderwunschpaare am vorteilhaftesten halte.

Stichwort embryonale Stammzellenforschung. Sie plädieren, bei dieser Frage mit Nein zu stimmen. Warum?

Über die Embryonen wird geredet, als würden sie vom Himmel fallen oder auf Bäumen wachsen. Niemand spricht davon, dass zwei Menschen, und zwar vor allem die Frau, große Belastungen auf sich nehmen, um sie hervorzubringen. Die Forschung macht sie zu einem Nutzungsobjekt, dessen Vorteile nicht ihren Eltern, sondern anderen zugute kommen. Und es besteht die Gefahr, dass Paare zur künstlichen Befruchtung gedrängt werden, damit Embryonen für die Forschung anfallen. Das halte ich für eine Ausnützung dieser Menschen und lehne es daher ab.



© 2003 — 2012 Maria Hechensteiner, I-39050 Eppan